Leseprobe zu "Die memon Revolution"Auszug aus dem Kapitel "Natürliche Störfelder"
Eine von der orthodoxen Naturwissenschaft oft verleugnete Gefahrenquelle für unsere Gesundheit sind die terrestrischen Reizzonen. Denn was mit herkömmlichen Instrumenten noch nicht gemessen werden kann, existiert einfach nicht – so lautet die Botschaft der Geophysiker, die den gesamten Bereich der Geomantie gern als esoterischen Humbug abtut. Empirische Werte scheinen in dieser Zunft nichts zu gelten – weder die verblüffenden Heilerfolge bei chronischen Beschwerden noch die unzähligen Erfahrungsberichte kundiger Rutengänger, die den Zusammenhang von Ort und Erkrankung oft binnen weniger Minuten ausmachen können. Fakt ist, dass Betroffene häufig in erstaunlich kurzer Zeit gesunden, wenn einmal die Wurzel des Übels entdeckt, der Schlafplatz verändert oder die krankmachende Information mittels Gegenschwingung gelöscht wurde.
Zur Disziplin der Radiästhesie möchte ich noch folgendes sagen: Ein großes Problem ist sicher das Fehlen eines gemeinsamen Nenners bei der Ortung eines tellurisch oder technisch induzierten Störfeldes. Wie bereits Winfried M. Dochow in seinem Gespräch mit mir bemerkte, gehorchen viele Rutengänger allein ihrer Empfindung, ohne geistig in Resonanz mit dem zu treten, was sie umgibt.
Dochow selbst fand eine Formel, mittels derer der Rutengänger in die Lage versetzt wird, sein Ego auszuschalten, sprich von seinen persönlichen Erwartungen abzusehen.
Die unbewusste Antizipation eines geopathogenen Feldes führt nämlich zu vielen falschen Mutungen, und deshalb ist es unerlässlich, die Disziplin der Radiästhesie zu schulen. So wie ein Psychoanalytiker in unzähligen Supervisionen immer wieder die eigene Projektion oder Gegenübertragung überprüfen muss, muss der Radiästhet immer wieder klarstellen, dass das Muten über einen überpersönlichen Resonanzvorgang verläuft. Nur so kommen alle Rutengänger zu einem gemeinsamen Ergebnis, das stichhaltig ist und einer Überprüfung standhält. Ehe ich mich nun mit der Re-Harmonisierung pathogener Störfelder befasse, möchte ich in einem kurzen Überblick die verschiedenen Varianten solcher “tellurischer” oder Erdstrahlen vorstellen. Unter “geopathogenen Störfeldern” versteht man natürliche, überall auf der Erde vorkommende Reizzonen, die den Organismus schwächen und im schlimmsten Fall chronische Erkrankungen auslösen. Solche Störfelder oder Erdstrahlen bilden sich über Wasseradern, Verwerfungen im Gestein oder über spezifischen Stellen des „Globalgitters“, einem Netz von natürlichen magnetischen Feldlinien, die in den Fünfziger Jahren von Dr. Ernst Hartmann entdeckt worden waren. Dieser Pionier auf dem Gebiet der Radiästhesie war es, der erstmals den Begriff der „Geopathie“ einführte und den Zusammenhang zwischen Wohnort und Erkrankung offen legte. Sein 1954 veröffentlichtes Buch „Krankheit als Standortproblem“, in dem er zahlreiche geophysikalische Versuche beschrieb, hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren. So sind insbesondere an den Kreuzungen der nach ihm bezeichneten Hartmann-Gitter mit Wasseradern gesundheitliche Beeinträchtigungen kaum zu vermeiden. Alternativmediziner fordern deshalb mit Recht, dass tellurische Störfaktoren prinzipiell in die diagnostischen und therapeutischen Erwägungen bei Krankheiten einbezogen werden sollen:
“Unseres Erachtens ist die Beurteilung einer chronischen Erkrankung ohne Ausschluss von geopathischen Faktoren nicht mehr möglich.“
Besonders strahlenintensiv sind die Zonen, die über so genannten „Verwerfungen“ oder „tektonischen Brüchen“ liegen. Hierbei handelt es sich um Spalten, Hohlräume oder übereinander geschichtete Gesteinsplatten, die durch Verschiebungen im Inneren der Erde entstanden sind. Die durch das Übereinanderlagern verschiedener Erzschichten entstandene radioaktive Strahlung ist erheblich und gefährdet vor allem die Gesundheit derjenigen, die jahrelang ahnungslos über so einer geopathogenen Störzone schlafen. Bei Wasseradern hingegen kommt es unter der Erde zu einer gewaltigen mechanischen Reibung, denn das Wasser fließt unter großem Druck durch das Gestein. Dieser Reibungswiderstand erzeugt Elektrizität bzw. ein schwaches elektrisches Feld, das ab einer bestimmten Fließgeschwindigkeit Veränderungen im Erdmagnetfeld bewirkt. Radiästheten sprechen von einer „Verzerrung“ des natürlichen Erdmagnetfelds, die sie mittels einer Wünschelrute aufspüren bzw. „muten“ können. Der russische Hydrologe Gerasim Bogomolov ist überzeugt von der Wünschelrute als feinstem Messinstrument:
„Wir wissen, dass elektromagnetische Phänomene auftreten können, wenn unterirdisches Wasser Felsen durchdringt.
Wenn das Wasser um die Felssubstanz fließt, vollführen die Wasserteilchen komplexe Schwingungsbewegungen. Selbst hier können elektromagnetische Wellen auftreten. Ihre Länge hängt von der Fließgeschwindigkeit des unterirdischen Stromes ab. Der Organismus des Menschen ist bekanntlich noch empfindlicher als manche physikalischen Instrumente. Man kann sich leicht einen Menschen vorstellen, der eine Wünschelrute aus Draht – einen so genannten geschlossenen Schwingungskreis – in seinen Händen hält, die genau auf den Schwingungsbereich von unterirdischem Wasser abgestimmt ist. Der menschliche Organismus wird einfach zum Signalverstärker.“
Bestätigt wird diese Aussage durch Frau Dr. Naomi Kempe, lange Zeit Leiterin der Forschungsstelle für Biosensorik der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft. Sie erstellte im Auftrag des österreichischen Wissenschaftsministeriums eine radiästhetische Studie, in der es heißt: „Das Erdmagnetfeld beträgt im Allgemeinen um die 47 Mikro-Tesla, also Millionstel Tesla (Tesla = Maßeinheit für elektromagnetische Felder). Die Veränderungen, die wir über Wasseradern gemessen haben, liegen aber im Bereich von nur einem bis 1,5 Nano-Tesla, also im Milliardstel Tesla-Bereich. Offensichtlich können wir sie mit der Wünschelrute wahrnehmen.“ |