Johan Calleman

Ich wurde in Stockholm, Schweden, am 15. Mai 1950 abends, geboren, was in dem heiligen Kalender dem Tag des 5. Jaguars entspricht. Merkwürdigerweise ist dies auch der genaue Mittelpunkt des Monats, der der römischen Gottheit Maia entspricht. Stockholm ist ziemlich abgelegen vom Jungle in Guatemala, aber dies waren einige Zeichen dass ich vielleicht etwas dort tun sollte (obwohl ich die Wichtigkeit dieser Zeichen viel später erkannte).


Das erste Mal interessierte ich mich für die Maya und deren Kalender während einer Reise nach Mexiko und Guatemala im Jahr 1979. Ich verliebte mich in diese Menschen und hatte das Gefühl dass dies meine spirituelle Heimat auf der Erde war. Irgendwie schien es, als hätte mich der Sinn meines Lebens zu diesen Menschen und deren Kalender geführt, von dem ich fasziniert worden war.

Dies war lange bevor der Maya Kalender bekannt war und, wie ich in Michael Coe’s Buch über die Maya und deren Kalender gelesen hatte, würde der Kalender im Jahr 2011 zu Ende gehen und ein tiefes Wunder in mir auslösen. ”Warum sollte ein Kalender Enden?” fragte ich mich obwohl 2011 noch weit in der Zukunft zu liegen schien.

Ich war ein Universitätsabsolvent in Toxikologie an der Universität Stockholm und die Vorstellung eines Endes der “Zeit” war sicherlich nicht Teil meiner Ausbildung. Ich fing an, mich zu fragen, ob es wirklich eine höhere Bestimmung im Leben gibt und fühlte dass die Kultur der Ureinwohner Mexikos mir die richtige Richtung zeigten.


Gleichwohl kostete es mich mehrere Jahre, bis ich anfing zu merken, dass es da einen gleichmäßigen Strom von Zufällen gab, die mich dazu verleiteten, diese Kultur tiefer zu ergründen. 1986 nahm ich die Arbeit in der Abteilung für Umweltgesundheit an der Universität von Washington in Seattle auf, was mich näher an das Gebiet der Maya brachte, inklusive Möglichkeiten, deren Gebiet häufig zu bereisen. Was noch wichtiger ist, durch die Erfahrung der harmonischen Konvergenz merkte ich, dass ich nicht alleine damit war, daran zu glauben dass es etwas am Maya Kalender wahres dran war. Dennoch steckte ich die meiste Energie in mein Berufsleben als ein Krebsforscher wo mein Augenmerk darauf gerichtet war, Verfahren zur Ermittlung giftiger Substanzen in der Umwelt zu entwickeln und vor allem solche, die Krebs verursachen könnten. Forschung die ich in China durchführte hatte umfangreiche, sich weit erstreckende Konsequenzen, und ich wurde unter anderem drum gebeten, als ein Experte für die Abteilung der Weltgesundheitsorganisation zu arbeiten, welche sich mit Krebs befasst.

Mein paralleles Interesse am Maya Kalender wurde allerdings zunehmend starker und als ich 1993 von den Vereinigten Staaten nach Schweden zurückgeschickt wurde, entschloss ich mich, ganztags daran zu arbeiten, diese alt gedachten Strukturen zu lösen und zu verstehen worum es sich dabei handelt. Nach zwanzig Jahren im Labor war das offensichtlich nicht der beste Weg, einer sicheren Arbeit nachzugehen, aber ich dachte, es wäre der Menschheit von größerem Nutzen wenn ich den Maya Kalender lösen konnte als wenn ich das Rätsel des Krebses lösen würde. In Anbetracht meines wissenschaftlichen Hintergrundes machte ich mich auf den Weg, Beweise von tatsächlichen Ereignissen zu finden, die mit den Energieveränderungen dieses Kalenders übereinstimmten. Demzufolge wurde meine Annäherung anders als die der mehr Studenten des neuen Zeitalters die dem Kalender durch kanalisierte Information näher kamen. Mein erster Einfall zu einem handfesten Anknüpfungspunkt mit dem Maya Kalender war wirklich durch meine Kenntnisse der schwedischen Geschichte geliefert worden, was sich als gewissermaßen sehr gut übereinzustimmend mit baktun Veränderungen herausstellte. Ich veröffentlichte anschließend selber ein kurzes Buch im Schwedischen, Mayahypothesen (1994), in welchem bereits die Wichtigkeit von bevorstehenden Venustransiten erörterte, welche ich wenige Jahre zuvor geheißen wurde der Welt in Orcas Island zu bescheren.

Diesen ersten wahren Beobachten folgend untersuchte ich größere und größere Gebiete des kosmischen Lebens, die für passend zum System des Maya Kalenders befunden wurden, und ich verbrachte einige Jahre, 1993-1996, damit, notwendigerweise sämtliche Wissenschaftsgebiete aus dieser Perspektive zu untersuchen. Dies war eine sehr aufregende und intellektuell anregende Zeit, als in einer sehr schnellen Geschwindigkeit eine Sache zur anderen führte, und es war vermutlich die kreativste Zeit in meinem Leben. Bis dahin konnte ich keinen Verleger für mein Anfangsmanuskript “die Theorie von Allem“, finden, welches alle meine Ergebnisse zusammenfasste, und es lag immer auf meinem Regal bis ich mir das Quellmaterial für meine späteren Bücher beschaffte.

Mittlerweile fing ich an, Artikel über den Maya Kalender in vielen Sprachen vorzutragen und zu veröffentlichen, hauptsächlich in Schweden und einigen anderen nordischen Ländern. 1998 lud mich Hunbatz Men dazu ein, einer seiner Hauptsprecher auf einer Konferenz über den Maya Kalender in Merida, Yucatan, zu sein und die Zeremonien und eine Reise nach Honduras regten mich dazu an, als ich zurückkam, ein neues, weiter reichendes Buch zu schreiben, den „Maya Kalender“, welcher schließlich 2001 von Garev veröffentlicht wurde.

Als das Buch fertig gestellt war, wuchs mein Interesse an orientalischen Philosophien, und ich ging nach Golden City in Indien, um im Jahr 2002 das erste Mal Sri Bhagavan zu treffen. 2004 veröffentlichten Bear und Co ein neues Buch “Der Maya Kalender und die Veränderung des Bewusstseins” (The Mayan Calendar and the Transformation of Consciousness), genau zur rechten Zeit für die Einheitsfeier vom 06.-08. Juni 2004, was die erste lange Feier war, welche auf dem traditionellen Maya Kalender basierte und eine weltweite Teilnahme von spirituellen Menschen zusammenbrachte, die seiner Zeit voraus eine tiefere Führung suchten.

Anschließend fing ich an, Vorlesungen und Kurse auf größerem internationalen Rahmen zu halten, vor allem da das Buch nun in mehrere fremde Sprachen übersetzt wurde, und bis jetzt hatte ich mit meiner Nachricht ungefähr 20 Länder besucht. Kürzlich filmte ich einige Interviews mit Don Alejandro Oxlaj, Leiter des Älterenrats der Maya, zusammen mit einem Team in Indien, und ich kann eine breitere Einheit und eine Übereinstimmung aufkommen sehen, welche auf dem Maya Kalender gründet, als es vorher der Fall war. Ich lebe noch immer in Orsa, Schweden, an der Grenze der Wildnis, aber ich scheine nie zu wissen, wohin ich als nächstes gerufen werde.

Carl Johan Calleman
cjcalleman@swipnet.se
Orsa, Schweden,
9 Eb, 7.11.12 von der galaktischen Unterwelt (of the Galactic Underworld),
(18. Juli 2006)

 

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