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„Oh Du schöne Winterzeit“ heißt es gewiss nicht, wenn Jemand mit einer rot leuchtenden Nase krank das Bett hüten muss. Der Winter begann erstaunlich mild, doch Anfang Dezember erfolgte der Kälteeinbruch. Während der Wintersport-Tourismusbranche ein Stein vom Herzen fällt, liegen viele Deutsche an grippalen Infekten erkrankt zu Hause.
Einfache Präventionsmaßnahmen
Doch Winterzeit heißt nicht gleich Grippezeit. Nicht selten muss sich der Patient an die eigene rote Nase packen, denn es gibt genügend einfache Präventionsmöglichkeiten gegen grippale Infekte.
Zunächst empfehlen Ärzte und Gesundheitsratgeber Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung. Viel Obst und Gemüse versorgen den Körper mit Mineralstoffen und bieten Schutz gegen die Grippewelle. Spaziergänge und Wanderungen halten den Kreislauf in Schwung. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit warmem Wasser und Seife gewaschen werden, um Bakterien den Zugang zu verwehren.
Ausgetrocknete Schleimhäute
Die Informationszentrale für Deutsches Mineralwasser (IDM) rät nun zusätzlich ausreichend zu trinken, um sich gegen den beschwerlichen Grippevirus zu schützen. Der Körper benötigt vor allem in der Winterzeit ausreichend Flüssigkeit, um diese Monate gestärkt zu überstehen. Im Winter ist die Luftfeuchtigkeit geringer, so dass die Gefahr ausgetrockneter Schleimhäute erheblich erhöht wird. Dazu verströmt die gegen die Kälte aufgedrehte Heizung weitere trockene Luft und lässt die Schleimhäute austrocknen. Grippeviren haben freie Bahn.
Anderthalb Liter Flüssigkeit sind Minimum
Gegen die trockene Heizungsluft hilft zunächst regelmäßiges Lüften. Und um dem Risiko ausgetrockneter Schleimhäute weiter vorzubeugen, hilft es laut IDM beträchtlich, täglich mindestens anderthalb Liter Flüssigkeit zu trinken. Dies ist ohnehin der von der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Tagesbedarf. Es ist keine überaus große Menge und dürfte daher auch für wenig Trinker keine besondere Herausforderung darstellen. Die IDM rät hierbei, überwiegend Wasser zu trinken. Andere Flüssigkeiten wie süße Getränke können den Körper mit Kalorien belasten und den gesundheitlichen Effekt dadurch wieder einschränken.
Ist es für eine Prävention zu spät und haben die Grippeviren bereits zugeschlagen, trägt viel Trinken zur schnelleren Genesung bei. Ärzte und Gesundheitsratgeber legen den Patienten nahe, drei Liter pro Tag zu sich zu nehmen. Die Flüssigkeit bringt den Schleim zum Fließen. Außerdem verliert der Körper durch das Schwitzen bei Fieber Wasser, so dass ein höherer Trinkbedarf notwendig ist, um den Verlust wieder auszugleichen.
Mit solch einfachen vorbeugenden Maßnahmen, können die winterlichen Freuden in voller Vitalität genossen werden.
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