
JoLin © www.fotolia.com
„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, warnte einst Albert Einstein. Behält er Recht, so ist das Ende der Menschheit nahe, denn mit dem Bienen-Sterben stehen Wissenschaftler seit einigen Jahren vor bisher ungelösten Rätsel und Fragen.
Hohe Verluste weltweit
In den USA waren im Jahr 2007 nahezu 90 Prozent der Bienen-Völker von dem mysteriösen Bienen-Sterben betroffen. Fast 60 Prozent der Völker brachen an der amerikanischen Westküste zusammen, an der Ostküste und in Texas waren es mehr als 70 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Bundesstaaten und Teile Kanadas sind von dem Bienen-Sterben betroffen.
Auch weltweit sorgen sich Länder um die Honigbiene. In Deutschland und in der Schweiz ist die Anzahl der Bienenvölker in den vergangenen zwei Jahrzehnten um nahezu die Hälfte gesunken. Für Imker in Deutschland und auch in Österreich, Spanien, Polen und der Schweiz galt es in den vergangenen Jahren sehr hohe Verluste zu verschmerzen. Dabei handelt es sich nicht nur um einen wirtschaftlichen, sondern auch um einen ökonomischen Schaden. Rund ein Drittel der weltweiten Lebensmittel und wahrscheinlich zwei Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen sind von den Bestäuberinsekten abhängig, insbesondere von der Honigbiene. Somit ist die Versorgung des Menschen ohne das Insekt beeinträchtigt.
Lebensmittelversorgung von Honigbiene abhängig
Alleine in den USA wird der Wert dieser Bestäubungsarbeit auf jährlich 14,6 Milliarden Dollar geschätzt. Hier investieren die Farmer viel Geld in riesige Ventilatoren zum Bestäuben und auch dafür, dass Imker ihre Bienen auf die Plantagen bringen. Das massenhafte Bienen-Sterben der vergangenen Jahre hatte nun dazu geführt, dass immer mehr Völker aus Australien importiert werden müssen. Im Süden Chinas ist die Biene bereits Ende der 80er Jahre ausgestorben, so dass hier heute für die beliebte Birnenernte mit der Hand bestäubt werden muss. Hunderte von Arbeitern sammeln die Pollen und verteilen sie mühsam, indem sie im April auf die Bäume klettern und diese mit Bambusstäben und Hühnerfedern verteilen.
Kontroversen über Ursachen
Über die Ursachen des massenhaften Bienen-Sterbens können sich Forscher weltweit nicht einigen. Unterschiedliche Forschungsergebnisse führen das rätselhafte Phänomen auf Pflanzenschutzmittel, neue Krankheitserreger oder die Varroa-Milbe zurück. Zudem könnten landwirtschaftliche Monokulturen oder eine zu geringe genetische Vielfalt innerhalb der Bienenvölker sowie gentechnisch veränderte Pflanzen der Grund für das Bienen-Sterben sein.
Uneinigkeit unter den Forschern herrscht vor allem bezüglich des Varroamilben-Befalls. Dieser aus Asien stammende Parasit ernährt sich vom Blut der Honigbienen und deren Larven und Puppen. Während einige Forscher die Milbe für das Sterben verantwortlich machen, widersprechen andere dieser Theorie. Eindeutige wissenschaftliche Belege fehlen auf beiden Seiten.
Bei der Suche nach den Gründen für das Bienen-Sterben verdächtigten amerikanische Forscher auch das BT-Mais. Es konnten jedoch keine eindeutigen Belege erbracht werden, die eine schädliche Auswirkung von BT-Pflanzen auf Bienen aufweisen konnten. Laut dem National Research Council seien in einzelnen Studien zwar Hinweise auf negative Effekte durch BT-Pollen festgestellt worden, diese hätten allerdings keine tödlichen Folgen für Bienen. Das Gremium betonte, dass eine Beeinträchtigung der Bienen durch transgene Pflanzen ausgeschlossen werden könne.
2007, im Jahr der „Colony Collapse Disorder“ (CCD Kolonien Zusammenbruchs-Störung), wie das Verschwinden der Bienenvölker in den USA genannt wird, untersuchten unter anderem Forscher der Colombia University die ausgemergelten Insektenkörper. Sie entdeckten in diesen Pilze, die denen von HIV- und Krebspatienten ähnelten. Demzufolge vermuteten sie, dass eine Immunschwäche der Bienen als Ursache des CCD gelten könne. In den USA spricht man dabei von „Bienen-Aids“.
Möglicherweise ist auch eine Überzüchtung für diese Immunschwäche verantwortlich. Für die Bestäubung von Plantagen werden die Bienen in Tiefkühl-Trucks transportiert. Viele Imker verabreichen ihnen Antibiotika und künstliche Nahrungsergänzungsmittel, um Krankheiten vorzubeugen. Diese Überzüchtung könnte laut Forschern den gegenteiligen Effekt bewirken und das Immunsystem der Bienenvölker schwächen.
Mobilfunkmasten beeinträchtigen Orientierungssinn
Neueste Forschungen erklären die Immunschwäche der Bienen nun allerdings auf völlig andere Weise: Sie finden den Grund in der Strahlung von Mobilfunkmasten. Die natürlichen elektrischen, magnetischen Felder werden dadurch gestört und haben eine Beeinträchtigung des Orientierungssinnes der Insekten zur Folge.
In Studien, bei denen Bienenvölker mit technischer Mikrowelle bestrahlt wurden, stellte man fest, dass sie weniger Brut, weniger Tracht und kleinere Waben hatten. Es war zudem auffällig, dass von diesen immer weniger Bienen in ihren Stock zurückkamen. Sie waren aufgrund der elektromagnetischen Wellen nicht mehr in der Lage, Orte, Tageszeit und Wetter richtig wahrzunehmen. Sie verirrten sich und fanden den Weg zurück nicht mehr.
Auch bei Sendemasten in Umgebung eines Bienen-Stockes konnten solche Konsequenzen beobachtet werden. In Untersuchungen stellte beispielsweise der indische Umweltschützer und Dozent für Zoologie Dr. Sainudeen Pattazhy fest, dass ein Mobilfunkgerät in der Nähe eines Bienenstockes innerhalb weniger Tage zum Untergang des Bienenvolkes führte.
Nach Ansicht einiger Wissenschaftler, beispielsweise des international angesehenen Wissenschaftlers der Universität des Saarlands Dr. Ulrich Warnke, zerstört die Mobilfunktechnik in wenigen Jahrzehnten, was die Natur über Millionen Jahre kreierte. So auch den Organismus der Honigbiene. Ihr nun geschwächtes Immunsystem ist anfälliger für Krankheiten, was möglicherweise den immensen Befall durch die Varroa-Milbe erklären könnte.
Wenn ein Insekt mit solch komplexem Immunsystem an den Folgen von Mobilfunktechnik eingehen kann, ist es für den Menschen höchste Zeit, sich Gedanken zu machen. Dr. Pattazhy Forderung, die Expansion der Mobilfunksender zu stoppen, mag aufgrund zu vieler Gegenstimmen utopisch klingen. Realistischer ist hingegen sein Vorschlag, in wissenschaftlichen Studien Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Hier muss der Mensch ansetzen, um zu vermeiden, dass sich Einsteins Warnung bewahrheitet.
ipp:
Die DVD „memon - Die Wiederentdeckung der Harmonie“ informiert ausgiebig über eine außergewöhnliche Technologie, welche die Harmonisierung elektromagnetischer Felder ermöglicht. In einer Reihe von Beiträgen wird das Unternehmen memon Umwelttechnologie und der Erfinder vorgestellt. Verschiedene Therapeuten und Anwender berichten über die sensationelle Wirkung der memon Produkte.
Das Buch „Die memon Revolution“ stellt die Innovation einer außergewöhnlichen Technologie zur Harmonisierung elektromagnetischer Felder vor. Der Journalist und Mediziner Ferry Hirschmann erläutert das von Winfried M. Dochow erfundene Transformer-System, mit welchem die pathogene Schwingung technischer und terristischer Strahlungen außer Kraft gesetzt werden kann.
Bestellen Sie das Buch und die DVD in unserem EU-Shop.