Unfruchtbarkeit durch Handystrahlungen?
Monday, 18. January 2010 -

moodboard © www.fotolia.com

Wartet ein Paar vergeblich auf ein Kind, so kann dies vielerlei Gründe haben. Mit unter können sogar Handys die Übeltäter sein, die den Kinderwunsch nicht real werden lassen. Wissenschaftler stellten fest, dass Mobilfunkgeräte Einfluss auf die Spermienproduktion ausüben.

Handys beeinflussen Spermienkonzentration
Forscher der Universität von Szeged, Ungarn, fanden heraus, dass das Tragen von Handys in der Hosentasche oder an der Taille bei Männern zu Unfruchtbarkeit führen kann. Die ungarischen Forscher beobachteten, dass die männliche Fruchtbarkeit bei regelmäßigem Mobilfunktelefonieren abnimmt. Bis zu 30 Prozent weniger Spermien seien die Folge der Nutzung von Handys, lautete ihr Forschungsergebnis.

Das Ergebnis wurde unter anderem auf der 20. Konferenz der „European Society for Human Reproduction and Embryology“ (ESHRE) in Berlin diskutiert und sorgte für Kontroversen.

Für die Studie hatten die Wissenschaftler 451 Männer befragt, von denen 221 ihr Handy täglich benutzten. Je länger die Testpersonen ihr Mobilfunkgerät angeschaltet mit sich umher trugen, desto stärker verringerte sich die Anzahl der Spermien. Dabei übte auch die Dauer der Telefongespräche einen negativen Einfluss auf die Spermienkonzentration und die Beweglichkeit aus.

Professor Heribert Kentenich, der die ESHRE-Konferenz leitete, widersprach den Ergebnissen und erklärte, dass das Problem einer Strahlung nur auftrete, wenn eine Telefonverbindung aufgebaut werde. Weil in diesem Fall das Handy am Ohr sei, gäbe es keinen Einfluss auf die Produktion von Spermien. Alkoholkonsum, Rauchen und Röntgenbestrahlung zur Therapie von Hodenkrebs können Kentenich zufolge die Spermienproduktion beeinflussen, nicht jedoch Mobilfunkgeräte.

Internationale Forschungen
Doch die ungarischen Wissenschaftler sind nicht die einzigen Forscher, die dieser Frage nachgehen und mit demselben Fazit schließen. Weltweit wird die Auswirkung von Handystrahlungen auf die Fruchtbarkeit geprüft. Bereits 2002 hatte eine im Journal für Urologie und Urogynäkologie veröffentlichte Studie aus Österreich ergeben, dass sich bei Männern, die fünf Tage am Stück ihr Handy am Gürtel trugen und telefonierten die Spermien signifikant reduzierten.

Forscher der University of Western Australia untersuchten 2005 die Proben von 52 heterosexuellen Männern. Diese wurden nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgewertet. Bei denjenigen Männern, die ihre Mobilfunkgeräte in der Hosentasche trugen, war die Dichte und Beweglichkeit der Spermien deutlich niedriger als bei denen, die es an einem anderen Ort bei sich trugen.

Zu demselben Fazit gelangte auch eine Untersuchung von Ashok Agarwal, der an der Reproductive Research Center der Cleveland Clinic in Ohio, USA, tätig ist. In Mumbai in einer Region, in der die Nutzung von Mobilfunkgeräten noch nicht so verbreitet ist, wurden 364 Männer untersucht. Diejenigen Testpersonen, die kein Handy nutzten, wiesen mit 80 Millionen pro Milliliter die höchste Anzahl an Spermien auf. Bei Männern, die täglich mehr als vier Stunden telefonierten, waren es hingegen nur 50 Millionen pro Milliliter.

Die Forscher solcher Studien sind sich einig: Handys raus aus der Tasche! Schließlich gibt es gesündere Verhütungsmethoden und dem Ein oder Anderen wird so später eine bittere Enttäuschung über einen vergeblichen Kinderwunsch erspart.

Wie Sie sich vor den gesundheitsgefährdenden Strahlungen schützen können erfahren Sie unter: www.memon.eu

ipp:

Das Buch „Die memon Revolution“ stellt die Innovation einer außergewöhnlichen Technologie zur Harmonisierung elektromagnetischer Felder vor. Der Journalist und Mediziner Ferry Hirschmann erläutert das von Winfried M. Dochow erfundene Transformer-System, mit welchem die pathogene Schwingung technischer und terristischer Strahlungen außer Kraft gesetzt werden kann.

Bestellen Sie das Buch in unserem EU-Shop.

shop/

 

Copyright 2009 - EU Umweltakademie - All rights reserved