Süße Vergiftung durch Aspartam
Wednesday, 20. January 2010 -

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Diabetiker und Menschen, die auf eine kalorienbewusste Ernährung bedacht sind, greifen häufig zu Diät- und Zuckerfreien Produkten. Den meisten von ihnen ist dabei wohl nicht bewusst, wie sehr sie ihrem Körper damit schaden.
Überall dort, wo ein süßer Geschmack gewünscht ist, aber kein Zucker enthalten sein soll, so beispielsweise in Light oder Wellness Getränken, ist der Süßstoff Aspartam enthalten. Über 9000 Produkte in über 90 Ländern sind mit diesem gentechnisch hergestellten Zuckeraustauschstoff angereichert.
Nun warnen Ärzte und Wissenschaftler allerdings vehement vor dem Süßstoff, denn bei der Verstoffwechselung von Aspartam können gefährliche Nervengifte entstehen. Aspartam kann dadurch die Ursache für viele gesundheitliche Beschwerden sein.

92 Symptome infolge von Aspartam
Bereits Mitte der 90er Jahre listete die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente, (Federal Drug and Food Administration, FDA), 92 Symptome auf, die auf Aspartamkonsum zurückgeführt werden können. Angstzustände, Juckreiz, Schwindel, Tinnitus, Impotenz, Atembeschwerden, Gedächtnisverlust, Gelenkschmerzen und Gehirnkrebs sind nur einige dieser vielen Auswirkungen. Zudem können auch chronische Krankheiten wie Gehirntumore, Multiple Sklerose, Epilepsie, chronische Müdigkeit, Parkinson, Alzheimer, geistige Behinderung, Lymphgefäßerkrankungen, Geburtsfehler, Blutgerinnungsstörungen, Gefäßerkrankungen und Diabetes durch Aspartamkonsum ausgelöst beziehungsweise verschlimmert werden.

Dies hinderte die FDA jedoch nicht, Aspartam als Nahrungsmittelzusatz zuzulassen, so dass dieses den Weltmarkt überflutete. Ebenso bestritt sie das Ergebnis der von der Europäischen Ramazzini-Stiftung für Onkologie und Umweltwissenschaften (ERF) in den Jahren 2005 und 2006 durchgeführten Karzinogenitätsstudie. Diese hatte mit dem Fazit geendet. Aspartam sei ein „multipotentielles Karzigon“.

Giftstoffe gelangen in den Körper
Was den Süßstoff derartig gefährlich macht ist seine chemische Zusammensetzung. Aspartam besteht aus den drei Chemikalien Asparagin-Säure, Phenylalanin und Methanol, die allesamt hohe Gesundheitsrisiken bergen. Wird das Süßungsmittel über 30 Grad erhitzt, wandelt es sich im Körper zu Formaldehyd. Dadurch wird der Stoffwechsel der Hirnnervenzellen verändert und dies kann zu epilepsieähnlichen Symptomen führen. Der Süßstoff zersetzt sich im Körper in seine Ausgangsstoffe und dies verursacht die beschriebenen für die Gesundheit verheerenden Konsequenzen.

Wer glaubt, mit Aspartam sein Gewicht regulieren zu können, täuscht sich zudem gewaltig: der Süßstoff ist kein Diätprodukt, sondern ganz im Gegenteil fördert er die Fettablagerung. Der Formaldehyd wird in den Fettzellen gespeichert. So zeigte sich in Studien, dass Patienten durch die Meidung von Aspartam einen Gewichtsverlust vorweisen konnten.

Besonders gefährlich ist Aspartam für Diabetiker. Es bringt ihren Blutzucker außer Kontrolle, was Unterzuckerung und auch diabetisches Koma verursachen kann.
Weil Kinder besonders anfällig für neurologische Störungen sind, werden auch Schwangere von Ärzten vor dem Süßstoff enorm gewarnt.

Fehldiagnose Multiple Sklerose
Nicht selten kommt es im Falle von durch Aspartam ausgelösten Symptomen zu Fehldiagnosen, insbesondere bezüglich Multipler Sklerose, weil sich die Merkmale ähneln. In den USA klagte eine Patientin beispielsweise über Magenkrämpfe und Gliederschmerzen. Nach Muskel- und Gewebebiopsien lautete die Diagnose Verdacht auf Multiple Sklerose und eine dementsprechende Medikamentenbehandlung wurde begonnen. In einem Gespräch mit einem Bekannten riet dieser der Patientin, alsbald auf ihren enormen Konsum von Diät-Cola zu verzichten. Als daraufhin ihre Symptome nachließen stellte sich heraus, dass sie nicht an Multipler Sklerose, sondern an einer Aspartam-Vergiftung litt. Die Medikamentenbehandlung wurde dementsprechend umgestellt und ihre Beschwerden ließen nach.

Wie kann Aspartam gemieden werden?
Nun, da der Markt bereits mit dem süßen Gift überflutet ist, wäre es heute ein mühseliges, wenn nicht gar utopisches Vorhaben, die über 9000 mit Aspartam angereicherten Produkte wieder aus den Regalen zu verbannen. Doch hier gilt das Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In England nahmen beispielsweise die Supermarktketten Iceland Stores und Marks & Spencer alle Aspartamhaltigen Lebensmittel aus ihrem Angebot zurück. Auch in Japan wurden alle künstlichen Süßstoffe bereits vom Markt gezogen. Alternativ wird hier das natürliche Süßmittel Stevia zur Anreicherung von Lebensmittel verwendet. Die Heilpflanze aus Südamerika verfügt über eine starke Süßkraft, enthält keine Kalorien und es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Von daher eignet sich Stevia als idealer Ersatz für Aspartam. Es wäre wünschenswert, dass andere Länder diesen Beispielen alsbald folgen.

Bis dahin heißt es bei Etiketten mit den Hinweisen „Light“, „Wellness“ oder „Zuckerfrei“ Aufgepasst! Hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Aspartam in den Produkten enthalten ist. Um der Gefahr des süßen Giftes zu entgehen, lohnt es sich selber zu kochen anstelle Fertiggerichte zu verzehren und auf die Inhaltsbeschreibungen der Produkte beim Einkauf zu achten. Dabei sollte beachtet werden, dass der Süßstoff auf Lebensmitteln meistens als „NutraSweet“, „Canderel“ oder als E 951 bezeichnet wird.

ipp:

In dem Buch „Stevia sündhaft süß und urgesund – Eine Alternative zu Zucker und Süßstoffen“ stellt die Autorin Barbara Simonsohn das Honigblatt aus den Hochebenen Paraguays vor. Sie erläutert ausführlich die Vorteile des süßen Krauts im Gegensatz zu Zucker und Süßungsmittel. Die studierte Diplom-Politologin beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Ernährung.

Der Journalist Hans-Ulrich Grimm klärt in seinem Buch „Echt künstlich“ über die Gefahren von Zusatzstoffen in Lebensmitteln auf und erläutert dem Leser, wie sich dieser selbst schützen kann.

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