Die Energien des Maya-Kalenders
Monday, 25. January 2010 -

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Üblicherweise ist Sinn und Zweck eines Kalenders die Zeitzählung innerhalb eines Jahres. Die hoch entwickelte Kultur der Maya schuf hier vor vielen Hunderten von Jahren eine Ausnahme. Der Maya-Kalender des aus dem südlichen Mexiko stammenden Volkes ist ein energetischer Kalender. Er ist darauf angelegt, den Energiefluss darzustellen, der hinter allem irdischen Geschehen steht. Über 2500 Jahre bis zu unserem endgültigen Übergang in eine höhere Dimension im Jahre 2012 beschreibt er die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins.

Ein hoch entwickeltes Volk
Zur Blütezeit der Maya lebten etwa 20 Millionen Menschen in verschiedenen riesigen Städten. Weshalb das mittelamerikanische Volk um 900 n. Chr. diese Städte plötzlich nach und nach aufgab, ist nicht bekannt. Zum Volk der Maya gehörten zahlreiche herausragende Astronomen und Mathematiker. Bis heute versuchen Wissenschaftler ihr außergewöhnliches Schrift- und Zahlensystem zu enträtseln und die Kultstätten der Maya faszinieren unzählige Forscher und Touristen. 

Drei verschiedene Kalendersysteme
Insgesamt verfügen die Maya über drei verschiedene Kalendersysteme, welche sie für unterschiedliche Bedarfe anwenden. Sie differenzieren zwischen dem rituellen Tzolkin-Kalender, den zivilen Haab-Kalender und der Langen Zählung.
Der Haab-Kalender teilt das Sonnenjahr auf. Die Jahrestage gliedern sich in diesem System in 18 Monate, welche aus jeweils 20 Tagen bestehen. Der rituelle Tzilkon-Kalender wird hingegen in 20 Monate aufgeteilt, die jeweils aus 13 Tagen bestehen. Er wurde für bestimmte Riten und religiöse Anlässe verwendet und wahrscheinlich auch zur Zukunftsvorhersage genutzt. Haab- und Tzolkin-Kalender wurden gleichzeitig eingesetzt.

Der bevorstehende Weltuntergang
Das dritte Kalendersystem der Maya – die Längere Zählung – sorgt vor allem heute für Aufsehen. So heißt es insbesondere in der esoterischen Szene, er sage den Weltuntergang für den 21. Dezember 2012 voraus. Die Literatur- und Medienwelt breitet dieses Thema unendlich aus und mit Roland Emmerichs Film „2012“ hat die Furcht vor dem Weltuntergang sogar Hollywood erobert.

Die Lange Zählung erfasst längere Zeiträume, welche eine bedeutende Rolle im Hinblick auf Himmelsbeobachtungen und historische Auszeichnungen spielen. Im Gegensatz zu den anderen beiden Kalendern basiert dieses Kalendersystem nicht auf einer Gliederung in Tage, Wochen, Monate oder Jahre. Sie hat ihren Anfangspunkt im August des Jahres 3114 v. Chr. und endet am 21. Dezember 2012, was für manche Leute als ausreichender Beweis für den bevorstehenden Weltuntergangs gilt.
Tatsache ist, dass die besondere Botschaft des Maya-Kalenders die Ankündigung eines Datums für die Erschaffung des erleuchteten Zeitalters am „Ende der Zeit“ beeinhaltet. An diesem Prozess seien alle Menschen als Mitschöpfer beteiligt.

Für den 21. Dezember 2012 kann aus astronomischer Sicht auch eine ungewöhnliche und seltene Planetenkonstellation festgestellt werden, die dafür sorgt, dass die Sonne an diesem Tag das Zentrum der Milchstraße einnimmt. Dies geschieht nur etwa alle 26.000 Jahre. Aber dies unterstützt keineswegs die Voraussagung eines Endes der Welt.

Individuelle Tagesenergien
Der Maya-Kalender ist ein Kalender des kosmischen Schöpfungsprozesses und kann daher helfen, das individuelle Leben in Einklang mit Schöpfung und dem wahren Lebensziel zu bringen. Im Zwanzig-Tage-Zyklus des Tzolkin-Kalenders sind ausführliche Informationen über die Energie eines jeden Tagesherrn überliefert.

Insgesamt können 260 individuelle Energien des Maya-Kalenders in der Kombination von 13 verschiedenen Zahlen (1-13) und 20 verschiedenen Tageszeichen gebildet werden. Jeder dieser Tage hat eine einzigartige Energie, ebenso die Menschen, die an diesen Tagen geboren sind.

Mit der Errechnung persönlicher und individueller Energien hat der Maya.Kalender auch heute noch sehr viel mehr zu bieten als düstere Prophezeiungen.

ipp:

Anleitungen, wie man sich durch den Maya-Kalender persönlich in den Energiefluss der Zeit einbringen und mit der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins mitgehen kann, gibt der Autor Carl Johan Calleman in seinem Buch „Der Maya Kalender und die Transformation des Bewusstseins“. Er bietet  Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Maya. Er erklärt in verständlicher Weise Aufbau und Funktion dieses außergewöhnlichen Kalenders und zeigt anhand historischer Fakten, wie dieser Kalender die Entwicklung der Menschheit widerspiegelt.

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